Ob Vollkornbrot, Kernenbrot oder Eiweissbrot: Auf der Beliebtheitsskala steht Brot ganz weit oben. Es beim Abnehmen vom Speiseplan zu streichen, wäre für die meisten undenkbar – auch wenn es ziemlich kalorienreich ist. Es lohnt sich aber, auf die richtige Wahl zu achten.

Vollkornbrot und Kernenbrot sind oft nicht eindeutig erkennbar

Ein Stück Brot (ca. 35 g) liefert bis zu 100 Kalorien. Kleie-, Roggenschrot- und Faserbrote schneiden mit 55 bis 70 Kalorien und punkto Sättigung am besten ab, munden aber oft etwas holzig. Zudem ist im Laden die Auswahl an diesen Sorten klein und Vollkornvarianten sind gar nicht so einfach zu finden. Wenn die Verpackung keine Farbe zur Kennzeichnung (grün in der Migros) und / oder ein Vollkorn-Logo aufweist, kann ein Vollkornbrot nur noch am Namen (Vollkornbrot, Grahambrot) oder anhand der Zutatenliste erkannt werden. Diese darf nur Vollkornmehle aufweisen. Die braune Farbe der Kruste und Krume ist leider ebenfalls kein verlässliches Indiz. Oft stammt sie von Malz, mit dem gewöhnlicher Teig eingefärbt wurde.

Auch Kernenbrote werden einem vielfach als vollwertig verkauft – sogar von Fachpersonal, wie der eBalance-Test zeigt. Das erweist sich jedoch in den allermeisten Fällen als Mogelpackung. Häufig wird für den Teig von Kernenbrot gewöhnliches Ruch- oder Weissmehl verwendet. Die zugefügten Kerne, Samen oder Nüsse liefern dann noch zusätzlich einen beträchtlichen Anteil an Fett. Mehrkornbrot besteht ebenfalls nicht  zwingend aus geschrotetem oder gemahlenem Vollkorn. Sein Name besagt einzig, dass es aus verschiedenen Kornsorten hergestellt wird.

Das eBalancebrot – 100 Prozent Vollkorn

eBalance hat aus diesen Gründen zusammen mit der Bäckerei Hiestand ein neues Brot aus 100 Prozent Vollkornmehl kreiert. Das eBalance-Brot ist reich an sättigenden Nahrungsfasern und trotzdem schön feucht, es hat viele Vitamine und Mineralstoffe und gehört mit 82 Kalorien pro 35-Gramm-Scheibe zu den Leichtgewichten. Es wurde zugunsten eines ausgewogenen Geschmacks darauf verzichtet, diese Kalorienmenge noch weiter zu unterbieten. Er macht das eBalance-Brot erst recht zum vorzüglichen Bestandteil gesunder, kalorienarmer Mahlzeiten und Zwischensnacks.

Weshalb kein kohlenhydratarmes Eiweissbrot?

Eiweissbrote liegen im Trend und bieten Liebhabern von Backwaren scheinbar die ideale Lösung hinsichtlich der derzeit angesagten kohlenhydratarmen Ernährung. Doch die Rechnung geht bedauerlicherweise nicht ganz auf, denn solche Brote enthalten einen extrem hohen Anteil an Nüssen, Samen und Kernen. Das führt dazu, dass sie im Schnitt zwölf Prozent, mitunter gar bis zu 20 Prozent Fett aufweisen – das ist doppelt so viel wie ein Butterzopf. Das Fazit eines Labortests der Zeitschrift «Gesundheittipp» (5/2013) fiel denn auch deutlich aus: «Eiweiss- oder Proteinbrote sind wahre Fettbomben.» Und als solche auch Kalorienlieferanten im grossen Stil, die wenig zum Abnehmen beitragen.

Der Linie zu Liebe ist es somit weiterhin am sinnvollsten, beim Brot wirklich gesunde und fettarme Sorten zu bevorzugen. Diese weisen allerhöchstens einen Fettanteil von 5 Gramm pro 100 g auf. In den besseren Fällen sogar nur 1 bis 2 Gramm. Denn der Schlüssel zur erfolgreichen Gewichtsreduktion ist und bleibt: Wer weniger Kalorien aufnimmt als er verbraucht, nimmt ab.

Vollkornbrot, Kernenbrot und Co: Mit so vielen Kalorien müssen Sie rechnen


      Brot

Kalorien pro
Scheibe (35 g)

Kalorien pro
100 Gramm

Fett pro
100 Gramm

      Eiweissbrot   95 270 12
      Nussbrot 93 265 8
      Grahambrot 84 240 1
      Parabrot 83 238 8
      Ruchbrot  82 234 1
      eBalance-Brot   82   235  2.5
      Roggenschrotbrot 72 205 1
      Pumpernickel
 
72
 
206
 
1
 

 

eBalance, 05.2013/09.2014