Wussten Sie das schon über Sanddorn?

Der Sanddorn ist eine Pflanze, die oftmals zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Zu Unrecht! Sie ist nicht nur reich an wertvollen Inhaltsstoffen, sondern auch sehr vielseitig einsetzbar. Sanddorn kommt ursprünglich aus Nepal, hat aber inzwischen auch seinen Platz in der Schweizer Alpenregion gefunden.

Wenn es zum Thema Vitamin C kommt, können andere Früchte wie Orangen oder Zitronen einpacken, denn Sanddorn hat einen fast zehn Mal so hohen Vitamin C Gehalt.
Damit wird das Immunsystem enorm unterstützt. Aber nicht nur das, Sanddorn enthält auch grosse Mengen an Vitamin B12. Da Vitamin B12 hauptsächlich in tierischen Produkten wie Fleisch oder Fisch vorkommt, ist der Sanddorn die perfekte natürliche Ergänzung für Veganer. Denn Vitamin B12 ist wichtig für die Blutbildung und Zellteilung im Körper und sollte deswegen nicht unterschätzt werden. Gleichzeitig enthält das Nahrungsmittel in seinem Fruchtfleisch Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Kalzium.

Besonders erwähnenswert ist auch der positive Einfluss, den Sanddorn gegen Entzündungen hat: er wirkt desinfizierend und hemmt dadurch Entzündungen. Diese Wirkung wird auch beim Sanddornöl genutzt. Zusätzlich macht Sanddornöl die Haut weicher und geschmeidiger. Wie vielseitig Sanddorn ist, bleibt oftmals unerkannt. So kann man Sanddorn zu Marmelade und Sirup verarbeiten, oder zu Sanddorntee, Sanddornbonbons aber auch Smoothies mit Sanddorn herstellen-schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund!

Wir haben für Sie feine Rezeptideen mit Sanddorn zusammengestellt!

Herbstliches Müesli 
  • 20 g Baumnusskerne
  • 50 g Haferflocken
  • 20 g Rosinen
  • 100 g Zwetschgen, roh
  • 20 g Sanddorn, Konzentrat
  • 100 g Birne, roh
  • 2 EL Blanc battu, nature, 0.2% Milchfett
  • 1 KL Mohn, Samen
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 Becher Joghurt nature, mager
  • 2 dl Milchdrink, 2.8% Fett

Zubereitung:

Die Baumnusskerne grob hacken und in einer beschichteten Pfanne rösten, danach abkühlen lassen. Die Früchte in beliebig grosse Stücke schneiden. Die gerösteten Baumnüsse mit Haferflocken, Rosinen, Milch, Joghurt, Sanddornkonzentrat, Zucker und Früchten mischen. Blanc Battu mit Mohnsamen mischen, das Müesli damit garnieren und servieren. Tipp: Die Haferflocken über Nacht in der Milch aufweichen.

 

Chnuesis Streuselkuchen mit Zwetschgen

Teig

  • 300 g Weissmehl
  • 5 g Bierhefe, getrocknet (0.5 Briefchen)
  • 1 EL Zucker, weiss, Rohrzucker, Rübenzucker, Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Magermilch (Léger)
  • 100 g Joghurt nature, mager
  • 1 Stück Ei

Belag

  • 5 Stück Knäckebrot, Vollkorn
  • 1 EL Weissmehl
  • 50 g Zucker, weiss, Rohrzucker, Rübenzucker, Kristallzucker
  • 1 EL Zitronenschale, gerieben
  • 50 g Butter, Koch- oder Vorzugsbutter
  • 1700 g Zwetschgen, roh
  • 100 g Sanddorn, Konzentrat

Zubereitung:

Teig:

Das Mehl mit der Hefe, dem Zucker und dem Salz mischen. Die Milch zusammen mit dem Joghurt leicht erwärmen und glatt rühren. Das Ei verquirlen. Die Joghurtmilch und das Ei zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine 5 Minuten durchrühren, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen lassen.

Belag:

Knäckebrot in einen Gefrierbeutel geben . Den Beutel verschliessen und mit einem Wallholz zerkleinern. Die Brösel mit dem Mehl, der Zuckermenge und der Zitronenschale mischen. Das Fett zerlassen und zur Bröselmischung geben. Mit einer Gabel gut mischen. Die Zwetschgen waschen, abtrocknen und entsteinen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf auswallen und einen etwa fingerbreiten Rand hochziehen. Den Teigboden mit Sanddornkonzentrat bestreichen. Die Zwetschgen schuppenförmig darauf verteilen und die Streuselmasse darüber verteilen. Das Blech auf der Wähenstufe in den kalten Backofen schieben und diesen auf 160° Umluft stellen, 45 Min backen.